Meals on Wheels

Heute war mal wieder ausschlafen angesagt, die Tour gestern war wirklich die Hölle und morgen wird es vermutlich nochmal ähnlich. Heute stand aber Ranthambore Fort und Tiger Safari auf dem Programm. Es ist Nebelig und kalt um die 5 Grad als ich im 7 Uhr vom Balkon schaue sehe ich das Dach des Nachbarn noch nicht. Gegen 10 Uhr gehen wir frühstücken und der Himmel sieht schon besser aus, als wir dann zum Fort aufbrechen kommt die Sonne durch. Die Straße zum Fort führt als öffentliche Straße durch einen Teil des Nationalparks, wir hoffen, das uns unterwegs nicht schon die Tiger fressen. An der Straße wird fleißig gebaut, und zwischendurch ist es reine Schotterpiste und zum Teil sandig und schmierig feucht, eine Herausforderung mit den echten Alleskönnern von Enfield. Wir fahren durch eine tolle Landschaft mit vielen kleineren Seen und Flussabschnitten und viel Grün, zwischendurch sehen wir diverse Tiere und Vögel im Wald stehen oder die Piste queren. Nach ca. 6 km kommen wir am Fuß des Forts an und machen uns auf den Weg nach oben durch diverse Tore, durch die auch in den letzten Jahrhunderten die Besucher gehen mussten. Auch hier wurden alle Toreingänge verwinkelt und mit Anstieg gebaut und die Tore hatten Elefantenabwehrdornen. Überall sitzen hier Languren, werden zum Teil von den Anwohnern und Besuchern gefüttert. Die Festung ist riesig und wir können nur einen Teil besichtigen, da wir zur Tiger Safari pünktlich wieder am Hotel sein müssen. Auch hier braucht man mindestens einen Tag um alles gesehen zu haben. Nachdem wir den Rückweg mit den Bikes zum Hotel gemeistert haben, macht sich Markus (großer Dank) an das Bike Checkup, während ich mich auch die Nachmittagssafaritour mache. Zusammen mit vier Engländern Haben wurde einen kleinen Jeep statt so einen 19 Personen Bomber, damit ist zwar noch nix garantiert, aber die Chance ist schon größer. Und wir haben echt Glück, schon 10 Minuten nach Beginn der Tour liegt ein Tiger im Gras und schnurgelt vor sich hin, das kann aber noch nicht alles sein. Wir fahren weiter, da keine bessere Sicht möglich ist und schauen uns die reichliche Natur dieses ehemaligen Jagdgebiets des Maharadschas an. Viele Vögel, Wildschweine und andere Tiere kreuzen unseren Weg und …

… da sehen wir was!

Wir haben totales Glück, wir sehen einen Leopard. Zuerst faucht er ein Wildschwein an, danach schaut er in unserer Richtung und betrachtet uns wohl als seine nächste Beute. Der Schuss sitzt, aber nur mit der Nikon. Wir verfolgen den Leopard noch etwas bis er außer Sicht verschwindet, dann machen wir uns auf den Rückweg. Kurz vor dem Ende der Tour sehen wir ihn noch, leider etwas weiter weg als gewünscht und leicht von Büschen verdeckt, erhaschen wir noch einen Blick auf den König, einen männlichen Tiger, es wirkt hier wie Dschungelbuch und dort sitzt Shir-Kahn, fehlt nur Mogli.

Nach der Tour gehen wir noch im Nachbarhotel Green House auf dem Roof Top ein leckeres, nein das beste Chicken Kaschmiri essen und packen danach für den Todesritt nach Orchha, dort übernachten wir im Orchha Homestay und haben vermutlich zwei Nächte kein Internet.

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