Varanasi

Am 26. Januar 1950 erlangte Indien seine Unabhängigkeit, es ist heute 65 Jahre alt geworden.

Wir genießen diesen Tag in Varanasi mit einem ausgiebigen Frühstück, nachdem wir erstmal ausschlafen durften. Heute haben wir uns volles Ghat Programm auferlegt. Wir schlendern erstmal raus aus dem Hotel und vor bis zur “Hauptstraße”. Unterwegs laufen uns einige Kinder zu mit Fähnchen in den Nationalfarben Grün, Orange und Weiß in der Hand. Sie möchten unbedingt ein Foto mit uns machen, es ist Republic Day. Es wird nicht das einzige Bild sein das wir heute mit Indern machen “dürfen”. Nach der ersten Fotosession gehen wir weiter vor und bekommen unser Tuc Tuc nach harten Verhandlungen für 200 Rupies bis zum Main Ghat, dem Dashaswamedh Ghat. Von dort aus müssen wir zum Hauptverbrennungsghat durch kleine Gassen laufen. Links und Rechts sind wieder überall kleine Geschäfte und einige Tempel, die Polizeipräsens ist hier sehr hoch und diese sind alle schwer bewaffnet, die Tempel zum Teil nur für Hindus zugänglich und nur durch Zugangsschleusen mit abtasten und Metalldetektor erreichbar.
Wir schlendern weiter und kommen zu den ersten Holzstapeln, hier wird das Holz für die Verbrennungen gelagert, gewogen und an und ab transportiert. Wir schauen eine Zeitlang zu wie ein Scheiterhaufen errichtet wird, und einige Leichen, alle in orangenen Tüchern eingewickelt, herangebracht werden. Es herrscht, finde ich eine unwirtliche Stimmung. Wir verlassen diesen Ort der Andacht und gehen weiter, wir schauen noch bei weiteren Ghats vobei, bevor wir uns etwas weiter oberhalb ein Roof Top suchen, vorher haben wir uns aber noch irgendwo in den engen Gassen beim Barbier etwas fein machen lassen. Weil es nach dem Mittagessen schon fast 16h ist nehmen wir zwei Rikschas zurück zum Bootsanleger, von dem wir gegen 17h lospaddeln wollen, um die Ghats langzufahren und um gegen 18h am Main Ghat die Puja Zeremonie nicht zu verpassen. Wir lassen uns von Minto in einen Ruderboot die Ghats entlangtreibrn, zwischendurch hat Markus dann das Ruder übernommen. Wir paddeln gegenüber des Main Ghats noch auf die Sandbank, von der man eigentlich den Sonnenuntergang gut sehen kann, heute ist leider zu diesig dafür, aber aufgrund des Republic Days ist hier trotzdem die Hölle los, Familien, Gruppen und Tiere hängen hier ab, es gibt Chaibuden, und Sandkunstwerke, außerdem wollen sich einige Inder mit uns fotografieren lassen, oder einfach von uns fotografiert werden. Wir brechen gegen 17:30h auf um uns einen tollen Platz mit direktem Blick auf das Ghat und die Zeremonie zu sichern. Die einstündige Zeremonie findet jeden Abend hier am Dashaswamedh Ghat statt, mit viel Kling Klang. Wir filmen einige Teile der Zeremonie und lassen uns danach am Ghat absetzen, von dort tapern wir hoch zur Hauptstraße und nehmen uns eine Rikscha zum New Broadway Hotel zum Abendessen, so klingt dann auch der Abend genussvoll aus.

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One thought on “Varanasi

  1. Grrrrrr!!! da soll man als Moppädtfahrer nicht neidisch werden?
    Ich kann es nur noch einmal sagen, eine tolle Reise macht ihr gerade.
    Und das erlebte spricht ein klein wenig aus den Texten und Bildern heraus.
    Wie groß der Unterschied zum eigenen Erleben ist, kann nur derjenige sagen, der selbst schon gereist ist.
    Ich wünsche Euch für die nächsten 2000 Km alles Gute – und freue mich auf den Reisebericht live, wenn Ihr zurück seid 🙂
    Gruß aus dem Schnee
    Erich

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